Sehenswürdigkeiten in Bulgarien - Das gilt es zu entdecken

Bulgarien hat eine reichhaltige Auswahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Neben architektonischen Meisterleistungen gibt es Naturwunder zu bestaunen. Die bulgarische Kunst blickt auf eine lange Tradition zurück.

Eine der ältesten Sehenswürdigkeiten sind die thrakischen Hügelgräber in Bulgarien, die aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. stammen. Ebenfalls aus dieser Zeit erhalten sind Goldschmiedearbeiten der Thraker.

Unzählige Kirchen sind in Bulgarien zu bestaunen, die schönsten stammen aus dem Mittelalter und der Renaissance.

Alexander-Newski-Kathedrale

Alexander-Newski-Kathedrale

Ein Gotteshaus, dass man auf keinen Fall verpassen darf, wenn man in Sofia seine Ferien verbringt, ist die Alexander-Newski-Kathedrale. Sie gilt als Wahrzeichen der Landeshauptstadt und ihre vergoldeten Kuppeln strahlen an klaren Tagen mit der Sonne um die Wette.

Unzählige Denmäler, die von der bewegten Geschichte Bulgariens zeugen, sind überall im Land zu finden. Als bedeutendstes Denkmal gilt das lebensgroße Felsenrelief „Reiter von Madara“. Es stammt aus dem 8. Jahrhundert und ist inzwischen von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden.

Zu den Naturwundern Bulgariens zählen Pobiti Kamani, auch Steinerner Wald genannt, und der wunderschöne Rila-See. Pobiti Kamani bedeutet übersetzt soviel wie „in den Boden gerammte Steine“. Dieses Naturwunder liegt 18 Kilometer von Warna entfernt.

Die Malerei hat eine lange Tradition in Bulgarien. Die Fresken in der Kirche von Bojana stammen aus dem 13. Jahrhundert und zählen zu den besterhaltenen aus jener Zeit. Eine Vorreiterrolle in der Malerei nahmen die Vertreter der Malschule von Tarnowo ein. Sie transzendierten die Regeln der traditionellen Ikonenmalerei und schufen damit die wohl bedeutendste eigenständige Schule in der ostkirchlichen Kunstgeschichte.